Der Geschichtsverein Goslar stellt sich vor

Seit 1921 besteht in Goslar der eingetragene Verein mit zur Zeit rund 260 Mitgliedern, der seiner Satzung entsprechend dem Interesse seiner Mitglieder an der Geschichte dient. Stadt- und Regionalgeschichte stehen im Vordergrund, aber das betrifft nur einen Teil der Aktivitäten gehen, wir gehen auch weit darüber hinaus.
Ein weiterer Vereinszweck ist, die Begegnung von Menschen zu organisieren, die an diesen Dingen Freude haben und darüber reden wollen. Schließlich soll nicht vergessen werden, dass sich der Verein zum Ziel gesetzt hat, mitzureden, wenn es darum geht, Maßnahmen zur Erhaltung des Goslarer Stadt- und Landschaftsbildes anzuregen und zu unterstützen.

Wie arbeitet unser Verein?
Wir haben eine Geschäftsstelle im St. Annenhaus, die donnerstags von 9 bis 12 Uhr besetzt ist, und dann telefonisch unter der Nummer 05321-518103 erreicht werden kann. In dringenden Fällen kann der Vereinsvorsitzende Günter Piegsa unter der Nummer 05321-26584 angerufen werden. Anrufbeantworter ist vorhanden - Rückruf zugesichert. In der Geschäftsstelle  trifft sich die "Geschäftsführung" des Vereins und freut sich über Besucher. Der Jahresbeitrag beträgt zur Zeit 20 Euro, darin ist die kostenlose Abgabe der "Jahresgabe" enthalten. Außerdem erhalten die Mitglieder mehrmals jährlich in Mitgliederbriefen Berichte und aktuelle Informationen.

Ein wenig Vereinsgeschichte:
Die Vereinsgründer des Jahres 1921 verfolgten einen bestimmten Zweck. Sie wollten die 1922 anstehende 1000-Jahr-Feier der Stadt unterstützend begleiten. Wie sie das getan haben und was daraus wurde, kann man im Quellenheft Nr. 5 "Geschichte des Geschichtsvereins 1921-2001" nachlesen, das im Buchhandel und in der Geschäftsstelle zu bekommen ist. Am Anfang der Vereinsarbeit standen Veröffentlichungen und Vorträge zur Heimatgeschichte und Exkursionen mit bescheidenen Zielen, der schwierigen Zeit nach dem Ersten Weltkrieg angemessen.

Veröffentlichungen - als Jahresgabe für die Mitglieder - sind bis heute die "Beiträge zur Geschichte der Stadt Goslar", die mittlerweile im 53. Band vorliegen. außerdem erscheinen in lockerer Folge seit 1996 Quellenhefte zur Stadtgeschichte, von denen bisher 6 erschienen sind.

Vorträge im Winterhalbjahr werden im allgemeinen gut besucht - zwischen 60 und 120 Besucher finden sich im Kreistagssaal des Landkreisgebäudes ein. Meist 6 Vorträge werden etwa zur Hälfte zu Themen der Stadt- und Regionalgeschichte gehalten, zur anderen Hälfte zu Fragen der allgemeinen Geschichte.

Vereinsreisen finden meist im Sommerhalbjahr statt, und zwar Tagesreisen zu Ausgrabungsstätten und anderen historischen Orten und längere Auslandsfahrten, vielfach zu osteuropäischen Zielen von Estland bis Siebenbürgen, aber auch z.B. nach Canossa und Burgund.

Seit 1994 besteht der Goslarer Geschichtspreis, von der Tessner-Stiftung finanziert und vom Verein vergeben, mit mittlerweile 10 Preisträgerinnen und Preisträgern.


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